Landwirtschaft

Station 1: Landwirtschaft

Die Landwirtschaft und ihre Bedeutung für die Kulturlandschaft

Wie im gesamten Alpenraum spielt auch im Klostertal die Landwirtschaft eine herausragende Rolle für die Kulturlandschaft. Durch die jahrhundertelange Arbeit der Bäuerinnen und Bauern ist die Landschaft bis hinauf in alpine Regionen zu dem geworden, was sie heute ist. Die Dreistufenwirtschaft vom Talboden über die Maisäße bis hin zu den Alpen besitzt dabei eine lange Tradition.

Der Gemeinschaftsmaisäß Bargrad ist in dieser Hinsicht ein eindrucksvolles Zeugnis. Er steht im Besitz der Bauern der Dalaaser Parzelle Mason. Einst befand sich hier auch ein kleines Sennhaus, in dem Milch verarbeitet wurde. Heute wird im Frühjahr und Herbst Jungvieh auf Bargrand geweidet. Die landwirtschaftliche Nutzung reicht bis ins Mittelalter zurück, bereits 1451 wird die Flur Plagrann erwähnt. Der Name weist auf einen großen Boden bzw. eine ebene Fläche hin. Wie viele andere Beispiele zeigt der Maisäß die jahrhundertealte Nutzung der Fluren durch die Bauern des Klostertals auf. Für die Pflege dieser Kulturlandschaft spielt die Landwirtschaft nach wie vor eine maßgebliche Rolle. Heute werden regionale Produkte aus dem Klostertal weit über die Region hinaus geschätzt. Diese Produkte werden etwa über den Verein Klostertaler Bauerntafel vermarktet.

www.klostertalerbauerntafel.at