Landschaft

Station 5: Landschaft

Die Vielfalt und Schönheit alpiner Landschaft

Die Mustrinalpe (Klosteralpe), bereits 1394 erstmals als Ustrin urkundlich erwähnt, besticht durch ihren landschaftlichen Reiz. Der Name verweist auf den einstmals umfangreichen klösterlichen Besitz im Bereich der Gemeinde Dalaas (lat. Monasteria). Der Hochtalkessel ist in die umliegende Bergwelt des Lechquellengebirges eingebettet und bietet mit dem Mustrinbach sowie den daran anschließenden steilen Gebirgsbächen ein überaus reizvolles Ensemble. Überragt wird dieses vom Felsturm des Roggelskopfs, der vom Tal aus betrachtet der dominierende Berg des Klostertals ist. Aus diesem Grund wurde derselbe wiederholt als Motiv von Künstlerinnen und Künstlern gewählt sowie in der Literatur beschrieben. Es darf angenommen werden, dass der Berg schon früh bestiegen wurde – nicht zuletzt von Hirten der umliegenden Alpen. Die erste dokumentierte Besteigung gelang dem aus Bludenz stammenden Julius Gaßner 1875.

Der Bereich um die Mustrinalpe ist bis heute sehr naturbelassen geblieben, da er nicht durch eine Fahrstraße erreicht werden kann. Diese Tatsache ist mehr als nur ein Grund zum Verweilen, wobei der Schönheit alpiner Landschaft und den Klängen der Natur nachgegangen und –gespürt werden kann.