Fallbach

Station 2: Fallbach

Der Fallbach und die Wasserfälle im KIostertal

Vom Stebock-Wäg bietet sich im Bereich des Maisäßes Bargrand ein beeindruckender Blick auf den im südlichen Bereich des Klostertals, zwischen Dalaas und Braz gelegenen, Fallbach. Dieser Blick beeindruckt Menschen immer wieder, nicht zuletzt Zugreisende an der Arlbergbahn. Aus rund 1.430 Metern Seehöhe stürzt das Wasser über die Fallbachwand mehr als 400 Meter zu Tal. Im Winter erfreut sich der Fallbach bei Eiskletterern besonderer Beliebtheit. Die geologische Oberflächenformung des Klostertals hat zur Ausbildung vieler Wasserfälle, vor allem im Bereich der Nördlichen Kalkalpen geführt, die heute den wildromantischen Landschaftscharakter prägen. Besonders im Bereich von Braz prägen diese Wasserfälle auch das Ortsbild in sehr markanter Weise.

Ein anderes Phänomen des Tales ist die Häufigkeit von Muren und Lawinen, die durch raue Oberflächen und die klimatischen Verhältnisse bedingt ist. Seit der Eröffnung der Arlbergbahn 1884 hat vorallem die Wildbach- und Lawinenverbauung große Leistungen zur Sicherung des Lebens- und Siedlungsraumes sowie der Verkehrsverbindungen erbracht. Ohne dieses Engagement wären viele Bereiche des Tales heute nicht bewohnbar. Insgesamt kann die Nordseite des Klostertals heute als eine Art Freilichtmuseum der Verbauungstechniken bezeichnet werden. Aufmerksame Wanderer können unterschiedliche Entwicklungsstufen beobachten. Manche dieser Techniken, wie der sogenannte „Arlberg-Rechen“, wurden eigens für die Verhältnisse in der Region entwickelt.

Verbaungsarbeiten im Klostertal
Verbaungsarbeiten im Klostertal
Verbauungsarbeiten
Verbaungsarbeiten im Klostertal

Fallbach in Dalaas
Fallbach – Naturschauspiel im Klostertal